Häufige Fragen


Was ist mit "ESE-Projekt" im Bachelor-Studienplan gemeint?

Zuerst:
das ESE-Projekt hat nichts mit einem Firmenpraktikum o.ä. zu tun. Das Projekt wird an der Technischen Fakultät durchgeführt.

Das ESE-Projekt ist eine Veranstaltung, die durch eigenständiges Bearbeiten einer (forschungsrelevanten) Fragestellung - i.d.R. als Teamarbeit in einer Gruppe mit 2 bis 5 Studierenden - auf die Bachelorarbeit vorbereiten soll.

Mögliche ESE-Projekte werden durch die einzelnen Lehrstühle idealerweise im Vorlesungsverzeichnis unter "Projekte" bekannt gemacht. Z.T. listen die Lehrstühle die zur Verfügung stehenden Projekte aber auch auf den jeweiligen Lehrstuhl-Webseiten auf.

Generell muss sich jede(r) ESE-Studierende selbst darum kümmern, dass er/sie ein Projekt findet. Dabei kann es ratsam sein, zu den Professoren, die in einem Gebiet von Interesse arbeiten und forschen, persönlich Kontakt aufzunehmen und nach einem möglichen Projekt zu Fragen.

Wichtig sind dabei folgende Eckdaten:

  • Das Projekt hat einen Umfang von 5 ECTS (das ist anders, als z.B. bei Informatik-Projekten!) und sollte i.d.R. Aufgaben für mehrere ESE-Studierende bereithalten.
  • Bei der Abgabe der schriftlichen Ausarbeitung und der Präsentation muss dann allerdings deutlich erkennbar sein, wer welche Teile bearbeitet hat, damit eine individuelle Beurteilung erfolgen kann.
  • Umfang und Art der schriftlichen Ausarbeitung sind nicht fest vorgegeben und können sich zwischen den versch. Lehrstühlen unterscheiden; hier sind die Vorgaben der Professoren/innen maßgeblich.
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Was bedeutet die neue PO (2011) für mich als ESE-Student im höheren Semester?

ESE-Studenten, die bereits vor dem 1. Oktober 2011 in den Studiengang eingeschrieben waren, müssen sich bis zum 31.12.2011 entscheiden, ob Sie in die neue Prüfungsordnung (kurz: PO) wechseln wollen (dann müssen sie nichts weiter tun, das geschieht automatisch), oder ob Sie nach der alten / bisherigen Prüfungsordnung weiterstudieren wollen. 

Wenn Sie in der alten PO bleiben wollen, dann müssen Sie dies bis zum 31.12.2011 durch ausfüllen eines entsprechenden Formulars, das beim Prüfungsamt erhältlich ist, ausdrücklich bestätigen.

Weitere Informationen zur neuen PO im Vergleich zur alten PO erhalten Sie in einer Informationsveranstaltung am 26.10.2011 (12:00 Uhr in Hörsaal 006, Geb. 082).

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Kann man auch mit Fachhochschulreife ESE studieren?

Es gibt einen Unterschied zwischen "Fachabitur" und "Fachhochschulreife".

Mit dem Fachabitur kann man an manchen Universitäten studieren. Es steht dann immer im Abiturzeugnis, ob und wenn ja an welchen Universitäten und welche Fächer man studieren darf.

Mit der Fachhochschulreife kann man nicht an Universitäten studieren; dies ist - wie der Name schon sagt - nur an Fachhochschulen oder Dualen Hochschulen möglich. ESE kann also nicht mit einer Fachhochschulreife studiert werden.

Hat man bereits eine Berufsausbildung in einem verwandten Fach (wie etwa Elektrotechnik oder Mechatronik) abgeschlossen, so wird diese an der Uni Freiburg für einen Studienstart nur dann anerkannt, wenn man mindestens die Meisterprüfung gemacht hat.

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Was mache ich, wenn ich auf unterschiedliche ECTS-Punkte bei Wahlpflicht-Veranstaltungen stoße?

Viele der möglichen Veranstaltungen aus dem Wahlbereich (insbes. der MST und der Biologie) bringen nur 3 oder 5 ECTS-Punkte; im Semester-Studienplan stehen aber 6 ECTS-Punkte für die ESE-Wahlmodule drin.

Die einfache Antwort ist:
man muss insgesamt im Studium über 2 ESE-Wahlpflicht-Module auf 12 + 18 ECTS-Punkte kommen - wie ist erstmal zweitrangig.

Das Wahlpflicht-Modul mit 12 ECTS-Punkten wird praktisch durch die geforderten Veranstaltungen aus dem Bereich der Informatik abgedeckt:

  • Rechnerarchitektur oder Softwaretechnik (6 ECTS-Punkte)
  • eine weitere Kurs- oder Spezialvorlesung (nochmals 6 ECTS-Punkte)

Bleibt also noch das 2. Wahlpflicht-Modul mit 18 ECTS-Punkten. Diese können prinzipiell über Veranstaltungen im Bereich MSE Concentrations zusammen mit den anderen wählbaren Veranstaltungen abgedeckt werden.
Es ist irrelevant, wieviele verschiedene Veranstaltungen belegt werden, um insgesamt auf die 18 ECTS-Punkte zu kommen - und wenn man mehr als die 18 Punkte "sammelt", ist das nicht schlimm (z.B. 5+3+6+3+3). Man muss hier nur noch darauf achten, dass man die Vorgaben aus der Prüfungsordnung nicht verletzt (zur genaueren Erklärung schau die Informationen zum Wahlpflichtbereich an).

Im Semester-Studienplan stehen zwar nur 5 Teilmodule ESE-Wahlpflicht drin, aber ob man eines mit 6 ECTS-Punkten oder 2 mit 3 ECTS-Punkten belegt, ist egal. Die Hauptsache ist, am Ende stimmt alles.

Im übrigen ist dies vielleicht ein Thema, das mit Eurem jeweiligen ESE-Mentor besprochen werden kann!

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Was mache ich, wenn sich eine Wahlveranstaltung mit einer Pflichtveranstaltung überschneidet?

Das Problem, dass es bei flexibel wählbaren Veranstaltungen im Zusammenspiel mit Pflichtveranstaltungen zu Überschneidungen kommen wird, lässt sich nicht vermeiden. Tritt so ein Fall ein - und Sie wollen die Wahlveranstaltung auf jeden Fall machen - so sollte man sich gut über die Voraussetzungen der beiden kollidierenden Veranstaltungen informieren:

  • Gibt es bei einer der beiden eine Anwesenheitspflicht?
  • Wird eine davon aufgezeichnet? 
  • Teile ich das Problem mit Kommilitonen, so dass man sich die Arbeit vernünftig aufteilen könnte?

Außerdem sollte man in die Überlegung mit einbeziehen, ob die Pflichtveranstaltung Teil der Orientierungsprüfung ist.

Schließlich ist es sicherlich eine gute Idee, die Dozenten der beiden Veranstaltungen frühzeitig zu kontaktieren und auf das Problem aufmerksam zu machen, so dass es im Verlauf des Semesters nicht zu Missverständnissen kommt.

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Wann sollte das Proseminar belegt werden? (Unterschiedliche Angaben in Studienplan und Prüfungsordnung)

In der Prüfungsordnung steht das Proseminar als Veranstaltung des 3. Semesters drin. Beim Prüfungsamt gibt es allerdings einen Studienplan, bei dem das Proseminar im 4. Semester eingetragen ist.

Tatsächlich gilt:
Das Proseminar kann prinzipiell in beiden Semestern belegt werden, je nach Vorliebe der Studierenden. Ein Angebot an Proseminaren gibt es sowohl im Winter- als auch im Sommersemester, so dass die Studierenden entscheiden müssen, wann sie die Veranstaltung belegen.

Noch eine rechnerische Anmerkung:
Egal, ob es im 3. oder 4. Semester belegt wird - im betreffenden Semester wird der Workload 30 ECTS-Punkte übersteigen.

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Ich verstehe die Regelung nicht, welche Wahlpflichtmodule ich belegen muss oder darf.

Die Formulierung in der Prüfungsordnung zu diesem Punkt ist im "Amtsdeutsch" etwas schwer verständlich, daher gibt es auf dieser Webseite unter der Rubrik "Studieninformationen/Studienplan" den Punkt Informationen zum Wahlpflichtbereich. Hier stehen eine etwas einfacher gehaltene Erklärung und ein paar Beispiele dazu.

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Wie wirken sich die einzelnen Noten auf die Gesamtnote des Abschlusses aus?

Die Endnote bildet sich - kurz gesagt - aus allen Modulnoten, die man im Laufe des Studiums erhält. Die genaue Regelung zur Bildung der Modul- und Abschlussnoten ist in der entsprechenden Prüfungsordnung festgelegt.

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Was ist die Orientierungsprüfung im Bachelorstudium?

Die Orientierungsprüfung soll bis spätestens zum Ende des 3. Semesters (also der Hälfte der Regelstudienzeit) Aufschluss darüber geben, ob man prinzipiell für dieses Studium geeignet ist. Wenn man bis zu diesem Zeitpunkt ein oder mehrere Schlüsselveranstaltungen erfolgreich absolviert hat, kann davon ausgegangen werden, dass das Studium (früher oder später) auch erfolgreich beendet werden kann.

Im ESE-Bachelor besteht die Orientierungsprüfung aus den studienbegleitenden Prüfungen zu Technischer Informatik (1. Semester) und Einführung in die Elektrotechnik (2. Semester).

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Wo finde ich einen Stundenplan?

Den allgemeinen Stundenplan, der die Vorlesungen für das laufende Semester aufzeigt, findet man auf der Webseite der Technischen Fakultät unter dem Punkt "Informationen zur Lehre".

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Sind Firmenpraktika notwendig bzw. während des Studiums vorgesehen?

Da die Technische Fakultät selbst über modernste Labore verfügt, ist in dem Studiengang kein Industriepraktikum vorgesehen. Stattdessen absolvieren die Studierenden praktische Kurse, wie das System Design Projekt, das Hardware-/Software- oder ESE-Praktikum sowie das ESE-Projekt. Auch bei den Wahlpflichtveranstaltungen stehen mehrere Labor-Praktika zur Auswahl.

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Gibt es einen Mathe-Vorkurs?

Die Fachschaft der technischen Fakultät veranstaltet jedes Jahr einen Mathe-Vorkurs für Studienanfänger. Informationen dazu finden sich auf den Ersti-Seiten der Fachschaft.

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Wie sieht das Studienprogramm aus? Was gibt es für Module?

Der Studienplan zeigt genau, welche Module ein Studierender während seines Studiums belegen sollte.

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