Was ist Embedded Systems Engineering?

Eingebettete Systeme sind "Computer, die man nicht sieht", und dennoch sind sie für uns alltäglich. Bereits heute sind mikro- und nanoelektronische Komponenten in Handys, Autos, Waschmaschinen, medizinischen Geräten, aber auch in elektronischen Pässen oder Krankenkassenkarten unverzichtbar.

Die Bundesregierung hat bereits 2010 die Zeichen der Zeit erkannt und auf dem damaligen IT-Gipfel eine "Nationale Roadmap Embedded Systems" vorgestellt, in der die strategischen Forschungsfelder im Embedded-Sektor für die kommenden 10 Jahre beschrieben werden. Führende Industrieverbände wie Bitkom, VDE und ZVEI bestätigen die große Bedeutung eingebetteter Systeme für den Standort Deutschland und erwarten über Jahre hinweg ein hohes Wachstum in diesem Umfeld. 

In zahlreichen Bereichen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an weiteren bahnbrechenden Entwicklungen, wie zum Beispiel Implantaten, die Blinde sehend machen oder Herzschrittmachern, die anstelle von Batterien die körpereigene Energie nutzen. Auch die Versorgungs-, Energie-, Transport-, Telekommunikations- und Finanzinfrastruktur basieren immer stärker auf elektronischen Systemen. Sie nehmen in enger Kooperation mit so genannten Sensoren und Aktuatoren umfangreiche Regelungs-, Steuerungs- und Datenverarbeitungsaufgaben wahr. Typische Anwendungsfelder für ESE sind also:

  • Automobilbau
  • Bahnwesen
  • Luft- und Raumfahrt
  • Gebäudeautomation und "Smart Home"
  • Telekommunikation
  • Medizintechnik
  • Steuerung und Regelung von Produktionsprozessen
  • Medien- und Unterhaltungstechnik

Im Bachelor- und Masterstudiengang ESE lernen Sie, die Entstehung solcher Systeme von der Idee über die Entwicklung bis zur Produktion zu begleiten.

Quelle: promicron
 
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